Moralische Schwierigkeiten

Umso länger ich mich wieder mit der Wohnungssuche beschäftige, desto hoffnungsloser werde ich schon wieder. Es gibt kaum Wohnungen und wenn, sind sie nicht bezahlbar. Hier auf dem Land eine 2 Zimmer Wohnung mit 65 qm für 880 Euro warm? Wo soll das eigentlich alles noch hinführen? Jeden Tag suche ich und schließe dann seufzend entweder den Browser-Fenster oder die Zeitung. Es ist total zwecklos. Noch dazu: Ich komme aus einer Einrichtung, verdiene im Monat knapp 900 Euro und die Menschen, die hier eigentlich dafür bezahlt werden, helfen kein bisschen. Und das seit zwei Jahren. Ich habe einen Wohnberechtigungsschein. Seit Jahren. Mein Kollege sagte vor meinem Urlaub zu mir, den soll ich so in den Müll schmeißen, wie er ist, denn er hätte diesen Schein sieben Jahre erfolglos gehabt, bis er sich eine Maklerin gesucht und mit ihr dann innerhalb von 4 Monaten eine Wohnung gefunden hat. was soll ich also machen? Ich wollte mir ein Jahr Zeit geben, um eine Wohnung zu finden, jetzt bin ich nach einem Monat schon demotiviert. Soll ich tatsächlich auch eine Maklerin anschreiben? Aber wie ist das mit dem Geld? Ich hoffe, die hauen einen nicht übers Ohr.

Und am Ende? Ziehe ich dann wirklich zu La in ein WG-Zimmer? Ich will nicht schlecht über diese Einrichtung reden, schließlich arbeite ich ja auch hier… aber gleichzeitig bin ich auch Hilfeberechtigte und kriege von dieser Seite viel mehr mit als die „normalen“ Mitarbeiter. Es gibt so viel Unzufriedenheit bei den HB (Hilfeberechtigten). Egal mit welchen ich mich unterhalte, es ist nicht nur mein Eindruck, dass die Einrichtung hier in dieser Hinsicht einer Sekte ziemlich gleich ist: Sie catchen dich und ein Ausstieg ist danach fast unmöglich. Das ist ein großes Problem und umso mehr ich mich mit den HB hier austausche, desto mehr zweifel ich an meiner Arbeit hier und frage mich, ob das moralisch vertretbar ist, was ich tue. Die HB fühlen sich wahnsinnig verraten, hintergangen und verarscht über den Öffentlichkeitsauftritt und ehrlich gesagt kann ich das sogar verstehen. Vieles wird in besserem Licht dargestellt, als es wirklich ist und eigentlich dient diese Einrichtung hauptsächlich „Kunden“. Ein Markt im Dorf wo überwiegend HB leben, der von einem Edeka beliefert wird und mit überteuertem Bio-Gemüse? Wie sollen sich das HB leisten, die im Monat 350 Euro (im Schnitt) bekommen? Eine Busverbindung die eigentlich sogar im Jahr 2021 nur noch peinlich ist? Als ich am Wochenende mit *Lotta und *Izzy (unsere zwei neuen Mitbewohner) über die Umstände und den Umgang mit HB hier gesprochen habe, waren sie wieder zwei HB mehr, die absolut unzufrieden sind. In den letzten acht Jahren, die ich hier bin, kann ich mich spontan nur an zwei Menschen erinnern, die positiv über die Einrichtung gesprochen haben. Das Gespräch mit Lotta und Izzy hat mich wütend gemacht, weil ich in einer Position arbeite, die ich eigentlich so nicht vertreten möchte, wo ich doch die Wahrheit weiß. Ich würde so gerne etwas ändern, das habe ich festgestellt bei dem Gespräch. Ich möchte nicht wirklich für das Unternehmen hier arbeiten, wenn das so unglaublich falsch läuft, sondern lieber für die Hilfeberechtigten. Ich will, dass aus einem Ort für Menschen mit Recht auf Hilfe auch wirklich ein Ort für Menschen mit Recht auf Hilfe wird. Ganz abgesehen davon, dass die sozpäd Mitarbeiter ja auch noch dafür bezahlt werden, dass sie helfen – was sie aber nicht tun. Hier fehlt es so massiv an Kompetenz in den Hilfseinrichtungen (zumindest im Bereich der seelischen Erkrankung), dass es nur noch schockierend ist. In der Jugendhilfe habe ich mich damals wohl gefühlt. Da kann ich nicht klagen, und wie es zurzeit da läuft weiß ich auch nicht. Aber im Erwachsenenbereich ist es beinahe schon unwürdig.

Es werden Mitarbeiter für Hilfeberechtigte mit Doppeldiagnosen eingestellt, die bloß Krankenschwester oder Hauswirtschaftler sind. Dann beschweren sie sich über die Überforderung im Team und die Unzufriedenheit der HB, weil keine kompetente Unterstützung gewährleistet werden kann.

Seit Neuem haben wir eine neue Gruppenleiterin, ich nenn sie mal Frau *Mali. Sie mag ich bisher ziemlich gerne. Es wirkt, als würde sie frischen Wind reinbringen und einiges besser machen wollen. Sie hat in Amerika auch in einer Einrichtung mit Doppeldiagnosen gearbeitet und im Kontakt mit ihr war sie mir(uns) bisher sehr sympathisch. Ich weiß nicht, ob sie vielleicht ein guter Ansprechpartner wäre, doch ich fürchte, sie würde auch eher zum Team und zur Mitarbeiterseite stehen. Durch die psychischen Erkrankungen wissen die Hilfeberechtigen nicht immer, was sie sagen oder reagieren emotional über, deshalb kann man denen nicht so viel abnehmen, was sie sagen. Das würde kein einziger Mitarbeiter hier so sagen, aber genau so wirkt es, wie sie mit uns Hilfeberechtigten umgehen. Und das finde ich wirklich wahnsinnig unwürdig.

Ich denke, bevor ich mich intensiv mit der Wohnungssuche beschäftige, werde ich mich jetzt erkundigen, wie ich all das, was hier falsch läuft, irgendwie verändern kann. Im Sinne der Hilfeberechtigten, die gefühlt hier bloß für die Öffentlichkeitsarbeit vermarktet werden. Ich kotze.

Woran das gestern wohl lag?

Gestern war ja wirklich echt ein schrecklicher Tag. Morgens sind wir zwar gut aufgewacht, aber ab halb 9 rutschten wir in eine Dissoziation, die wir nicht mehr unterbrechen konnten. Ich habe zwar an die Skills gedacht, die wir gelernt haben, aber geholfen haben sie nicht. Das Ding ist, ich war die ganze Zeit beschäftigt, eigentlich. Aber irgendwie war die Beschäftigung wahnsinnig langweilig und ich habe gemerkt, dass ich durch die Langweile immer mehr abgedriftet bin, als würde mein Gehirn immer wieder mal in einen Sekundenschlaf fallen. Also, ich musste ganz viele Einverständniserklärungen digitalisieren und damit war ich den ganzen Vormittag beschäftigt, weil das Internet zudem auch noch so langsam war. Und ich bin mir fast sicher, dass ich gestern total unterfordert war und dieser „Gehirn-Sekundenschlaf“ daher kam. Aber ich frage mich, wieso das dann so ins Dissoziieren gerutscht ist? Und die Palette an Dissoziationen war groß. Von Kribbeln oder nicht Spüren von Körperteilen, die Welt um mich herum wie im Nebel wahrnehmen, ins Leere starren und nicht bemerken, wie die Zeit vergeht. Ich muss auch ein paar Mal gewechselt sein, weil ich Zeitlücken habe. Wieso ich als Außenperson so wenig mitkriege vom Vielesein, das verstehe ich einfach nicht. Das verwirrt mich zunehmend. Ich will mit Frau Blume darüber reden, aber so wie ich sie bisher mitbekommen habe, wird sie das mir zuschieben, denke ich. Irgendwie hat sie ja Recht. Schließlich kann nur ich die Antworten finden. Sie kann ja schlecht in mich reinschauen. Aber wenn ich es selber nicht weiß, woher weiß ich dann, ob ich mir dann Dinge hineininterpretiere? Als ich die letzten drei Jahre eher im Innen war, habe ich mir eingebildet irgendein echt wichtiger Anteil zu sein. Haben Kara und Co. ja auch immer wieder so wahrgenommen. Klar, ich war ja auch das Kommunikationsmittel schlechthin und ich konnte unser System endlich aufschlüsseln. Das Wissen besitze ich jetzt immer noch, aber wenn sich jetzt zum Beispiel etwas verändern würde, würde ich das gar nicht mitkriegen. Ist das nicht total komisch? 

Ufz, was auch immer. Jedenfalls habe ich gestern früher Schluss gemacht, schließlich haben wir am Montag auch bis 15 Uhr ohne Pause gearbeitet. Ich dachte, Zuhause kann ich dann mehr machen. Ich habe zumindest die Küche geputzt, aber dann fing wieder das Dissoziieren an. Ich frage mich: dissoziiert man, wenn man das Gefühl hat, das Leben ist sinnlos? Hat ja nichts mit Lebensgefahr oder Stress zu tun. Ich wäre gestern so gerne einfach rausgegangen und hätte mich mit jemandem in irgendeinem Kaffee getroffen. Oder wäre gerne einfach alleine in ein Kaffee mit Jimmy. Aber hier gibt es nichts. Ich hätte niemals gedacht, dass mir eine Großstadt jemals fehlen würde. Hier habe ich weder Leute, die sich mit mir treffen würden, noch wirklich einen Ort, wo ein bisschen mehr los ist. Unser Lieblingscafé liebe ich nach wie vor, aber auch das ist weit weg und da sind immer nur alte Menschen. Man lernt niemanden kennen. Das ist es, was ich meine. Wir bleiben hier einfach stehen und reifen nicht weiter. Nichts Neues. Ein Tag ist wie der Andere. Es fühlt sich an, als würden wir hier einfach verdummen und für immer „ein Kind“ bleiben, dabei will ich endlich erwachsen werden. Aber dafür muss ich doch auch Erfahrungen sammeln, oder nicht? Aber wie soll man das in so einem ausgestorbenen Ort? Wie konnte ich mir jemals vorstellen, wirklich hier leben zu bleiben? War das wirklich nur die Angst vor Veränderungen? 

Jedenfalls habe ich mich durch den Tag gequält. Mit Hobbys. Irgendwo muss ich auch wieder gewechselt sein, ich kann mich an kurze Sequenzen von einem Ghibli Film erinnern. Einmal, wo ein Junge ein Mädchen mit Zöpfen auffängt, die vom Himmel geschwebt kommt… und eine Szene, wo sich Männer raufen. Aber an mehr erinnere ich mich nicht und das ist alles nur sehr verschwommen. Außerdem fehlt mir Zeit. Eigentlich kann ich mich im Grunde außer an das Putzen und Einkaufen gestern von 11 bis 13 Uhr an nichts erinnern. Ich weiß erst, dass ich am Abend kurz mit Frau *Mohn (die neue Gruppenleiterin) geredet habe (über was, weiß ich nicht mehr) und vorher hat jemand von uns im Zimmer am E-Piano gespielt (kann ich auch nur verschwommen wahrnehmen). Um 20 Uhr bin ich dann ins Bett und habe angefangen die Folge von Jung & Naiv mit der Neurowissenschaftlerin Maren Urner anzuhören. War interessant. 

Heute ist es 

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Familiengeheimnisse

Uns/mir geht es immer noch ganz gut. Klar, mich belasten einige Sachen, was Emmy und meine Cousine angeht, aber ich habe mit Chleo (sie studiert das ja), Frau Blume, Severin und noch einigen anderen Leuten darüber geredet, um Ratschläge und Unterstützungen einzuholen. Letzte Woche habe ich ein paar Mal bei denen geschlafen und einiges schon umsetzen können. Diese Woche fängt meine Cousine an, mir gewisse Dinge nachzumachen. Also z.B. gelassen zu sein, wenn Emmy ein Glas Milch o.ä. umschüttet (ihr Mann ist immer total ausgerastet – er hat sie zwar nicht geschlagen oder sonst etwas, aber eben ausgerastet und rumgeflucht). Gestern, als sie einen Kakao mit Strohhalm bekommen hat und den Becher angehoben hat, ist ihr fast der ganze Becher ausgeschüttet. Ich habe es gesehen – meine Cousine nicht. Aber in den Augen von Emmy habe ich eine Art Todesangst gesehen und sie ist auch kurz wie versteinert und hat dann so weiter getrunken, als wäre nichts passiert. Ich habe es gesehen, aber habe erst einmal gar nicht darauf reagiert und erst, als sie wieder bisschen aus der Starre raus war, habe ich zu ihr freundlich gemeint: „Hoppla“ Ihr Blick ging sofort zu meiner Cousine und ich bin ohen Zögern aufgestanden und habe versucht die Stimmung locker zu halten, habe einfach aufgewischt und ihr erklärt, dass sie den Becher nicht anheben muss und wir uns später einfach umziehen. Sowas ähnliches ist zwei Mal passiert, heute Morgen hat meine Cousine genauso reagiert. Leider war der Vater nicht dabei… eigentlich müsste dieser Arsch lernen, wie man mit Kindern umgeht. Langsam übernimmt meine Cousine auch die Ich-Botschaften, die Chleo mir als Tipp gegeben hat… dass, wenn meine Cousine zu Emmy sagt, „du sollst dies nicht, das nicht, blabla“ eher „ich hätte gerne“ oder „ich würde mir wünschen“. Chleo meinte, das würde bei Kleinkindern viel mehr ziehen, weil sie ja wollen, dass die Mama glücklich oder stolz ist. Und tatsächlich gab es diese Woche viel viel weniger Gequängel und Tränen, wenn wir zu Emmy meinten: „Komm, ich würde mich total freuen, wenn wir zusammen Zähne putzen“ oder „Es würde mir richtig Spaß machen, wenn ich deine Haare kämmen und pflechten darf“ oder… „Du darfst entscheiden, entweder das blaue oder grüne Oberteil“ (also so eingeschränkte eigene Entscheidungen treffen, wenn sie dies oder das nicht will). Und diese Tipps von Chleo sind bis jetzt am wirksamsten. Todmüde bin ich heute ein bisschen, weil die Kinder zwar die Nacht relativ gut durchgeschlafen haben (besser als sonst), aber Emmy hat die ganze Zeit an mir geklebt und ich bin es nicht gewohnt, neben einem Kleinkind zu schlafen. Umso mehr Vertrauen sie fasst, desto mehr kuschelt sie sich nachts an mich und, es ist vielleicht ganz schön, aber irgendwie ist es sehr unbequem und ich vermisse schon wirklich sehr mein eigenes Bett, wenn ich bei denen schlafe 😀 Außerdem können auch Kleinkinder ganz schön fiesen Mundgeruch haben und so süß es auch ist, ihnen beim Aufwachen zuzuschauen… ich kann mir weitaus schöneres vorstellen, als um 5 Uhr in der Früh von einem dreijährigen Kindermund angegähnt zu werden – und zwar mitten ins Gesicht 😀 Uäärgh. Also, ich liebe sie, nicht falsch verstehen… aber ich weiß nicht, was ich mir vorgestellt habe. Natürlich haben auch Kinder Mundgeruch xD

Also irgendwie bin ich ziemlich froh, dass es jetzt täglich etwas besser wird. Wie es beim Papa ankommen soll, das weiß ich noch nicht… eine Woche habe ich noch Zeit.

Ansonsten … Es ist ja so verrückt… vor ein paar Tagen waren wir bei der Cousine meiner Oma zum Essen eingeladen. Meine Oma lebt ja nicht mehr. Dort waren ihr Sohn, seine Frau und deren Sohn dabei… und plötzlich haben meine Eltern angefangen über den einen Kerl zu reden, den wir, glaube ich, letztes Jahr hier schon einmal erwähnt hatten. So ein Mann, auch auf irgendeine Weise verwandt mit meiner Mum, der fast immer wenn wir da sind auch hier ist, direkt im Nebenhaus, um dort Urlaub zu machen… Ich habe das Gespräch aufgenommen, sonst würde ich mir das zu einem späteren zeitpunkt selbst nicht mehr glauben. 

Also… ich kann mich schwach erinnern, dass vor einiger Zeit, ein paar Jahren (oder erst letzes Jahr), darüber gesprochen wurde, dass die Frau von diesem Mann, ich nenn sie jetzt einfach mal Paul und Elisabeth, – dass Elisabeth in dem Jahr, in dem ich geboren wurde, ein Mädchen verloren hat. Meine Eltern haben ja 12 Jahre vor meiner Geburt das letzte Baby verloren (vorn drei) und hatten eingentlich die Hoffnung aufgegeben, noch ein Kind zu kriegen. Es war natürlich für alle voll die Überraschung, dass ich dann doch auf die Welt kam und halt auch so gesund. Und Elisabeth war Jahrelang davon überzeugt, dass ICH eigentlich die Seele von ihrem verstorbenen Mädchen bin. UNd über dieses Thema kamen sie plötzlich darauf, dass Elisabeth und Paul ja damals auch in einer Sekte waren. Sie haben mir sogar den Namen genannt (aber ich will den hier nicht schreiben). Auf jeden Fall fand ich das alleine schon ziemlich verrückt und als ich da angefangen habe nachzuhaken, was genau für eine Sekte, wie lange, blabla, meinte irgendwann meine Mutter: „Ach, Mii… wenn DU wüsstest, was in unserer Familie noch für Geheimnisse verborgen sind…“ Ich habe natürlich nicht locker gelassen und fragte, was sie denn bitte damit meint. Ich sei aber noch „zu jung“ (im Ernst jetzt?! Wie alt soll ich denn noch werden? 180? Dann können wir darüber im Familiengrab diskutieren, das erfährt dann sicher keiner mehr -.-) … und dann meinte ich zu ihr: „Echt jetzt? Und was wenn du morgen stirbst, dann erfahre ich es nie.“ Mein Dad hat mich daraufhin gemahnt, war mir egal. Ist doch wahr!!! Ich weiß, es geht um irgendeinen… Papp… so war der Nachname von diesem Mann. Der hat wohl irgendwas mit Filmdreh’s zu tun gehabt in diesem Dorf und meine Mum hatte letztes Jahr mal irgendwas angedeutet damit, dass er ein Pädophiler war und sich auch an sie rangemacht hat, aber mehr Details kamen da nicht. Im Endeffekt: Völlig egal, ich konnte sie nicht dazu überreden es mir zu sagen. Das nervt mich. Und deshalb nerve ich sie zurück, BIS sie es mir sagt. Spinnt die? Wie kann man denn sowas andeuten und dann nichts sagen? Und solche Andeutungen haben doch IMMER irgendeine Intension, oder nicht? Tief in ihrem Inneren hofft sie doch, dass ich sie nerve und frage, damit sie irgendwann sagen kann: „Sie hat mich nicht mehr in Ruhe gelassen, ich KONNTE gar nicht anders, als ihr endlich alles zu erzählen…“ Jaja, verstehe einer die „Alten Hasen“… ._.

 

 

 

 

 

 

 

Eine Beziehung mit einem Mann

Meeeeega komisch. Es ist so meeeega komisch aber auch irgendwie soooo schön. Es war jetzt wirklich so lange so ein hin- und her und wir waren so unsicher, was das ist, aber umso mehr Zeit wir mit ihm verbringen, desto mehr schließen wir ihn ins Herz und wie gesagt, es ist dss erste Mal in unserem Leben, dass wir ihn sogar noch in unserer Zukunft sehen können. Das ist sooooo verrückt!!! Egal wie verliebt wir waren, selbst bei Carmen, die Gefühle waren 100% echt, aber wenn wir in die Zukunft geschaut haben, haben wir uns immer alleine gesehen, nie mit einem festen Partner. Vielleicht mit so vorübergehenden Beziehungen aber nie etwas Ernsthaftes, aber bei Severin können wir uns das vorstellen und diese Vorstellung erfüllt uns vollkommen voller Freude und positiver Aufregung. Sonst war da immer Angst, also wirklich eine so große Angst, diese Komfortzone zu verlassen, das Vertraute zurück zu lassen. Kein Mensch der Welt wäre uns dieses Risiko wert gewesen. Aber Sev kann nicht in unsere Richtung ziehen, weil er nur dort die Möglichkeit hat seinen Doktor zu machen und abgesehen davon haben wir ja schon festgestellt, dass unsere Umgebung uns kein bisschen gut tut.

Sev und ich schreiben jeden Tag sehr viel miteinander und wir reden mit ihm wirklich über alles. Also, über alles alles. Das Tolle daran ist, er denkt so komplett anders als wir und das erweitert unseren Horizont sooo sehr..es ist, als würde er lauter kleine Knoten in unserem Gehirn lösen und frischen Wind in alte Denkmuster bringen.

Vor ein paar Tagen fragte er, ob wir denn in einer Beziehung sind. Da haben wir geantwortet, dass wir das nicht für ihn entscheiden können, aber es sich für uns so anfühlt, weil wir uns für ihn entschieden und kein Interesse daran haben, jemanden anderes für eine Beziehung kennen zu lernen. Mal abgesehen davon, das wir gar nie auf der Suchd danach waren. Schon gar nicht nach einem Mann.

Er meinte, er ist sich immer noch nicht sicher, aber es würde sich für ihn anfühlen, als wäre das auf dem Weg in eine Beziehung. Ich fragte ihn, wieso er sich so unsicher ist und er meinte, dass es diesmal anders ist. Es wäre sonst anders gewesen, wenn er Frauen kennen gelernt hat.

Gestern haben wir von ein Uhr nachts bis 4:30 Uhr früh telefoniert. Da hat er mir erklärt, dass er das so nicht kennt, dass Frauen ihm so offen erklären, was sie fühlen oder denken oder von ihm halten oder wie er bei ihnen ankommt. Er meinte, das fände er schön, aber eben noch ungewöhnlich. Dann sprachen wir über den Glauben. Weil wir ja so krasse Evolutionstheoretiker sind und wir uns ja so über Menschen aufgeregt haben die das leugnen und darüber, dass religiöse Menschen so oft ihren Glauben anderen aufstülpen wollen. Dann hat er mir aber vor Augen gehalten, dass ich ja eigentlich nichts Anderes täte, als Menschen die an Gott glauben. Ich würde sie zwar nicht belehren, aber sie ja trotzdem nicht für ganz voll nehmen. Er meinte, ob ich es denn so abwegig finde, wenn Menschen an Dinge glauben, weil Phänomene passieren, die sie nicht erklären können. Ich argumentierte damit, dass Jesus‘ Auferstehung im Gegensatz zur Evolutionstheorie nicht wissenschaftlich bewiesen werden kann, man ja aber hingegen nachbauen konnte, wie ein Leben in einer eigentlich ursprünglich nicht lebensfähigen Atmosphäre entstehen kann (also in einer Uratmosphäre)… dann erinnere er mich daran, dass all diese wissenschaftlichen Fakten auch nur anhand vieler verschiedener Theorien entstanden sind, aber kein Mensch das wirklich 100% wissen kann, wie die Uratmosphöre war. Ich meinte… das würden doch sicher die Astronomem wissen. Aber er sagte, dass die vor 4,5 Milliarden Jahren ja auch nicht gelebt haben. Das waren für mich niederschmetternde Argumente, jetzt will ich erst Recht herausfinden, wie man beweisen kann, dass die Uratmosphäre nur aus Wasserstoff und Helium bestand. Zumal.. wenn ich jetzt so weiterdenke.. diese Begriffe gab es ja zu der Zeit noch gar nicht, weil es keine Sprache gab, die haben ja die Menschen erfunden… also müssen sie theoretisch auch Helium und Wasserstoff erfunden haben.. (Hä, jetzt verwirre ich mich selber)… na gut, auf jeden Fall.. genau solche Gespräche mit ihm liebe ich. Er ist übrigens nicht religiös und als ich ihn fragte, ob er denn an etwas glaubt, meinte er, wie ich das verstehen würde. Ich sagte… naja, trotz Evolutionstheorie und Neurowissenschaftlich(er Liebe), glaube ich an Reinkarnation, obwohl das neurowissenschaftlich gar nicht möglich ist, weil es keine Seele in dem Sinne gibt, sondern alles vom Gehirn aus funktioniert. Was heißt, ich weiß, dass es das nicht gibt, aber ich glaube daran, weil es mir die Angst vor dem Tod nimmt, der mich ja früher oder später einholen wird.

Er meinte nein, an so etwas glaube er nicht. Eher an so etwas, dass wenn Menschen sterben… sie trotzdem etwas in der Welt bewegt haben was bleibt. Verrückt. Ich meinte dazu, das hätte ja nichts mit Glauben zu tun, das ist ne unabdingbare Tatsache. Oder ich habe ihn einfach falsch verstanden. Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, ich liebe ihn immer ein Stückchen mehr.

In der Klinik hatte ich eine Geschichte über die Klinik und Sev angefangen zu schreiben. Er wollte sie unbedingt lesen und nach Längerem hin und her habe ich angefangen, die fertigen Kapitel nach und nach für ihn hochzuladen. Auf seinen Wunsch hin. Er sagt, er fände die Geschichte sehr gut, womöglich auch, wenn es nicht um ihn ginge. Aber ich bin überzeugt, dass er es einfach nur gut findet, dass ich sein Ego füttere 😀
Anfangs hatte ich große Angst, wenn er das liest. Aber er mag es und findet es nicht komisch, dass ich da so offen über alles schreibe, was ich gedacht oder gefühlt habe. Wenn ich geglaubt habe, das würde ihn in die Flucht treiben, passiert gefühlt genau das Gegenteil 😳

Nach diesem langen Gespräch über (im wahrsten Sinne des Wortes) Gott und die Welt, hat er mir dann zwei Kapitel aus der Geschichte vorgelesen. Hin und wieder war es mir sooo peinlich, aber grundsätzlich war es doch echt romantisch und vor allem kann er wirklich gut vorlesen. Mittlerweile hat er mich dazu überredet, dass ich das Wochenende nach Ungarn ihm die restlichen Kapitel vorlese… 🙊

Gestern haben wir wieder 2 Stunden telefoniert und da ging es dann ein bisschen zur Sache. Im Gespräch fragte ich ihn irgendwann, ob er denn Jimmy akzeptieren könne, sollte unsere Beziehung eine Zukunft haben.. und darüber kamen wir plötzlich in das Gespräch über eine gemeinsame(!) Zukunft. Er fragte mich, wie ich mir das vorstelle und ich war ziemlich ehrlich zu ihm, dass ich mir nicht vorstellen kann, nach zwei Jahren schon mit jemandem zusammen zu ziehen… und wenn es darum ginge in ein anderes Land zu ziehen, dann vielleicht erst nach mindestens 3,5 Jahren… wenn die Beziehung stabil ist. Und damit meinte ich nicht, dass es keine Streitereien usw gibt, sondern halt dass genau diese Sachen respektvoll und wertschätzend gelöst werden können. Und einer ausgewogenen Kompromissbereitschaft… usw. Ich war dann etwas arg schockiert, weil er andeutete, er würde ungerne zwei Jahre warten, bis wir zusammen wohnen und mich solange nur jedes Wochenende sehen… und es für ihn, wenn das wirklich mein Plan wäre, eigentlich kaum Zukunftsaussichten hat. Solange er seinen Doktor macht (noch 3,5 bis 4 Jahre), kann er nirgendwo anders hinziehen… also läge es an mir, dass ich ihm entgegen komme. Lustigerweise… weil wir so verliebt sind, würden wir das sogar tun, aber unsere Angst für jemanden einen Job auzufgeben und wo anders neu anzufangen, ist so groß… Verrückterweise können wir uns schon vorstellen, dass es mit ihm gzt werden könnte. Aber… diese Angst.

Und einerseits sollten wir uns freuen, weil unsere Befürchtung, er würde uns nur als Abwechslung sehen, damit ja ganz offensichtlich gegeben ist, denn welcher 28-jährige Mann der mal eine Familie gründen möchte, würde so weit denken, wenn er nur das eine für eine „nette Zeit“ will? (Wobei ich dazu sagen muss, obwohl ich zwischendurch beim Sex Schmerzen hatte, noch NIE so dauer-horny auf einen Menschen war. Schon gar nicht auf einen MANN! Aber dieser Moment wo wir miteinander geschlafen haben und TW (!!!!! — er in mir war –), das hat sich sooooo also trotz manchmal der Schmerzen (es könnte sein, dass er einen zu langen hat und jep, wir waren zu feige ihm zu sagen, dass es wehtut, weil wir wollten dass es ihm gefällt.. lol.. TW!!!! lang Lebe Missbrauchserfahrung.. 😶) TW Ende (aber es hat nicht immer wehgetan und selbst wenn es das mal hat, war das Gefühl, ihn so nah bei uns zu fühlen, sooo krass anders. So wahnsinnig vertraut und intim und ich weiß gar nicht, wie man das in Worte fassen kann. Als wäre mein Herz so fett geschwollen, dass ich nur noch aus Liebe bestand. Oder dem Verliebtsein. Ich habe keine Ahnung. Und er war so leidenschaftlich und sinnlich ubd zärtlich und brrrr… wir können gar nicht aufhören daran zu denken und ich kann nicht glauben, wie verrückt das ist.)

aber ja.. also… eigentlich sollten wir uns freuen, aber es hat uns stutzig gemacht, weil wir dann auch mit einigen Freunden darüber gerdet haben (verschiedene Altersklassen, verschiedene Erfahrungen und Lebensstandards) und alle zu uns meinten, wir seien da viel zu verkopft und berechnend und er hätte Recht: „Drei Jahre warten? Worauf? Wie sollt ihr euch da je kennenlernen? Mii, du kannst die Zukunft ohnehin nicht planen. Was ist, wenn du in fünf Jahren noch in *** sitzt und dieser Chance, die du jetzt gehabt hättest, hinterher trauerst und wirklich bereust?“

All das hat uns sehr zum Nachdenken gebracht und eigentlich, wenn ich das tue, erfüllt mich die Vorstellung in die Stadt zu ihm zu ziehen, mit soooo viel positiver Aufregung, selbst, wenn es nicht klappen sollte – dass wir in die Stadt ziehen wollen, hatten wir ja sowieso schon im Kopf, weil wir dort, wo wir seit 8 Jahren leben, nicht weiter reifen sondern einfach nur stehen bleiben und immer unhlücklicher werden. Und umso mehr ich abwäge, was ich mit einem Umzug und Neustart gewinnen könnte, und was ich in der jetzigen Umgebung habe, widert und nervt mich mein aktuelles Leben noch viel mehr als zuvor. Wäre das nicht ein klares „Ja“, dass wir nach acht Jahren aus diesem Umfeld endlich mal raussollten?

Und deshalb wollen wir irgendwie auch für das nächste Jahr darauf hinarbeiten.. Natürlich soll das nicht unüberlegt und schon gar nicht jetzt im dieser euphorischen Phase passieren, aber wir können schon einmal ein Jahr lang darauf hinarbeiten. D.h. dort nach Jobmöglichkeitrn suchen, evtl sogar beim selben Arbeitgeber nur eben wo anders ein paar Tage hospitieren oder Praktikas in ganz anderen Bereichen machen. Und eine Freundin hätte es finanziell sowieso nötig, noch jemanden bei sich in der Wohnung als WG Mitbewohner aufzunehmen, aber sie wollen nach 3 Reinfällen niemanden mehr. Das heißt, wir hätten sogar eine Bleibe. (also, unsere Überlegung ist nicht dass wir direkt zu Sev ziehen, sondern ganz unabhängig davon).

und währen diesem Jahr wollen wir mit unserem AG ganz offen über diese Pläne sprechen, vielleicht auch, damit er uns mal eine oder zwei Wochen hin und wieder ins Home Office lässt, in der wir bei Sev sein könnten, nur um zu kosten, wie so ein Alltag miteinander überhaupt laufen würde. Ich finde, das sind doch eigentlich gute und nicht zu übertsürzte Pläne, oder???

Naja… heute haben wir dann auch nochmal Face Time gemacht. Und heute war die Taufe. Es war super schön. Ich liebe diese Kinder. Sie sind meine Welt. Und solange sie leben will ich auch leben, und alles für sie tun, was in meiner Macht steht, weil da passieren auch Dinge, die mich sehr zerstört haben (Double-Bind seitens des Arschloch-Vaters). Ich habe darüber mit deren Oma, Freunden, Sev und Frau Blume geredet. Frau Blume gab mir den Ratschlag, dass ich nur versuchen kann in den drei Wochen zu.. ähm.. validieren(?) also Emmy irgendwie die Erfahrungen zu geben oder machen zu lassen, dass das, was sie fühlt, richtig ist! Also wenn der Vater sie an den Haaren zieht und lacht, ihr ein Bein stellt und lacht, sie beleidigt und lacht, es NICHT witzig ist und ihr Gefühl, dass das gemein ist und sie Angst hat oder verunsichert oder traurig machr, sein darf! Und dann kann ich noch versuchen irgendwie die Mama zu erreichen.. mit Engelszungen auf sie einreden (sie wird geschlagen von dem Bastard), dass sie dort weg muss. Aber sie hat Angst, weil sie von seiner ganzen Familie quasi terrorisiert wird. Ausstieg… wie bekannt mir das nicht vorkommt. Es ist zu krass, das plötzlich bei Anderen so mitzukriegen.. und sich so machtlos zu fühlen. Dabei habe ich immer gesagt, sollte ich so etwas mitkriegen, ich würde alle Hebel setzen um die Kinder zu schützen. Und jetzt merke ich, das kann ich gar nicht. Ich kann nur mein Bestes tun, aber schützen kann sie nur die Mama, aber an die muss man selbst erst einmal rankommen. Abgesehen davon schützt sie sie ja auch, aber damit, dass sie sich nicht von ihm trennt, ist sie ja trotzdem irgendwie.. so hart das für mich auch klingty weil ich sie ständig in Schutz nehmen will, Mit-Täterin. Und das sagen alle. Sev, Sie & Co, Frau Blume und die Frau von meinem Lieblingscousin in DE. (Sie hat mir neben Ftsu Blume mitunter die besten Tipps geheben, wie ich an meine Cousine rankommen kann, weil sie eine Leiterin im KiGa ist und solche Fälle persönlich auch schon begleiten musste oder begleitet hat) Und sie und Frau Blume sagen beide, dass, solange die Kinder die Mama so sehr lieben und die Mama sie schützt und da noch eine Grund-Bindung da ist, das Jugendamt alles nur verschlimmern würde (seelisch für die Kinder) Es ist wie Pest oder Cholera. Und das Gefühl hsbe ich auch. Die Mädels würden ohne die Mama eingehen. Aber sie muss dort weg. Die ganze Familie seitens von dem Mann ist komplett gestört… wir haben uns irre unwohl gefühlt während der Taufe, wenn sie in der Nähe waren und Emmy hat ständig unsere Nähe gesucht. Wir haben sie gefragt, ob ihr so viele Menschen Angst machen (weil egal wer zu ihr kam, sie ist total versteinert und weg dissoziiert). Wir haben sie gefrsgt, ob wir bei ihr bleiben sollen und sie meinte ja und hat nach uns gegriffen und wir hsben sie solange bei uns behalten, bis sie irge dwann aufgetaut ist und mit den anderen Kindern mitspielen konnte. Die anderen Familien waren toll, die dort dabei waren. Aber diese Familie von dem Vater… die ist wirklich unheimlich. Sie erinnern mich an alle böse Hexen aus Disneyfilmen. Sie spielen die liebe Stiefmutter, wollen aber die Prinzessin eigentlich töten.

Ich hoffe, ich schaffe es meine Cousine zumindest mal für einen Tag ohne ihrem scheiss Mann zu erwischen, um mit ihr zu reden… ich bin jeden Tag dort.. bade die Kinder und bringe sie ins Bett. Amelie (Emmys 8 Monate junge Schwester) mache ich immer sls erstes fertig, dann kommt Emmy.. und als ich sie aus der Badewanne genommen habe, habe ich sie mal in einer ruhigen Minute gefragt, ob sie jemand geschlagen hat.. sie hatte nämlich einen kleinen blauen Fleck an der Stirn. Sie hat an ihrem.Hasr gezwirbelt, ist bisschen abgedriftet, ihr Blick ging an mir vorbei, dann hat sie sber ganz leicht gelächelt (ihre Lippen zumindest) und sagte leise: „Nein.“ (sie ist erst 3,verdammt!!!!) die letzten Tage musste ich so oft weinen, weil es wirklich schwer zu ertragen ist. Ich habe dann ihre Hände genommen und sie hat mir ins Gesicht geschaut und ich sagte zu ihr, dass sie keiner schlagen und ihr niemand wehtun darf. Dann hat sie die Arme ausgebreitet, genickt, gelächelt und geflüstert „okay“ und hat sich um meinen Hals gehängt und sich angeschmiegt… da habe ich geheult. Aber nur so dass sie es nicht gemerkt hat. Nur bisschen. Am liebsten würde ich sie einpacken und mitnehmen. Ich hätte nicht gedacht, dass etwas im Herzen so verdammt wehtun kann. So viel mehr als alles andere auf dieser Welt.

Es hat wahnsinnig gut getan mit Sev darüber zu reden. Aber ich wäre lieber bei ihm gewesen. Er hätte mich festgehalten und vielleicht würde ich mich jetzt bisschen besser fühlen. Aber dieses Thema wird mich wahrscheinlich noch jeden Tag begleiten. Aber ich werde alles tun was ich kann, um für die Kinder das Bestmöglichste zu ermöglichen… Und das bis ich sterbe.