Frau Honig #2

Ich bin sooooo erschöpft, weil einfach wieder ein Tag von 06:00 – 20:00 Uhr war, für die Fahrt in die Stadt zu Fr Honig. Sonst stecke ich das besser weg, aber heute war es echt extrem Anstrengend.

Die Stunde war wieder gut. Die erste, sicher halbe Stunde, habe ich sogar erzählen können wie verwirrt ich am Sonntag war.  Und ungeplant führte eine Frage von ihr sogar zu der Kellergeschichte. Manchmal sind Zufälle zu krass, um wirklich an Zufälle zu glauben. Natürlich war diese…Art wie ich gestern noch darüber schreiben konnte, total weg. Also, dieses aus dieser… keine Ahnung was Perspektive zu betrachten. Das mit Y. Es fällt mir irgendwie leichter darüber zu schreiben, wenn ich es in einen Brief an ihn verpacke. So darüber zu reden war extrem schwer. Ich konnte zumindest das Wort „vergewaltigung“ tatsächlich aussprechen und auch, wie unglaublich falsch sich das für mich anfühlt. ich glaube, ich konnte wiederum nicht aussprechen, dass ich Y mag, trotz allem. Ich weiß natürlich nicht, ob er dazu gezwungen wurde oder gezwungen „war“ … mir das anzutun (er wusste ja nicht, was das mit mir macht!)…. aber ich fand diesen Tag danach schon so seltsam. Als hätte meine Mutter eine Belohung dafür bekommen, dass der Sohn unserer Wohnblock-Nachbarin mit mir schlafen durfte. Klingt hart, aber ich werde ja noch weitere Briefe verfassen. Das Ich erinnere (TW) ist ja auch eher Teil der Brief-Reihe. Aber ich schreibe die ja eigentlich privat im Buch, und es ist schwer… diese Texte zu schreiben, ich brauche Tage dafür… Ich denke zurzeit irgendwie sehr sehr oft an ihn. Ich weiß nicht wieso.

Naja… und dann, irgendwo ab der Hälfte der Stunde ist total der Blackout. Nun gut. Die nächste Erinnerung die einsetzt ist, wie ich mit La in der Stadt noch spazieren und essen bin. Das tat sehr gut. Ich mag La ganz besonders gerne (die Freundin, die mich seit bald 5 Jahren kennt und die alles mit der DIS und Täterkack von Anfang an mitbeobachtet und mitbekommen und als Außenperson mit reflektiert hat – weil ich ja anfangs soooo Zweifel hatte). Wir haben sehr viel gelacht und am Ende war ich noch ineinem Buchladen und habe ein Kunstbuch „Impressionismus“ mitgenommen. Ich MUSSTE! Die Bilder darin sind soooo toll… Ich habe das Buch aufgeklappt und auf jeder Seite ein Gemälde. Aber so, als würde ich in das Gemälde fallen. ich glaube, das wird jetzt eine Art Skill-Buch. Es tut so irre gut, diese Bilder anzusehen.

Leider kann ich gerade nicht mehr zu Frau Honig erzählen… Ich bin zu müde und kann keine vernünftigen Sätze bilden, aber vielleicht morgen. Weil danoch etwas wegen dem Täterkontakt war.

 

Ein Kommentar zu „Frau Honig #2

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